Silke Ziegler-Pierce

Kurz vor einem Auftritt nervös zu sein ist völlig normal und kein Zeichen von Schwäche. Mit ein paar einfachen Handgriffen bekommen Sie die Aufregung gut in den Griff.

Warum Lampenfieber entsteht

Vor einem Auftritt schaltet der Körper in Alarmbereitschaft und schüttet Adrenalin aus. Das macht uns wach, kann aber zu stark werden und dann blockieren.

Hinter der Aufregung steckt meist die Sorge, sich zu blamieren. Genau an diesem Punkt lässt sich gut ansetzen, am Körper und an den Gedanken.

Soforthilfe für den Körper

Bewegung baut Adrenalin ab: Ein paar Schritte, leichtes Ausschütteln oder Treppensteigen helfen sofort. Eine ruhige, lange Ausatmung senkt zusätzlich den Puls.

Trinken Sie vorher etwas warmes Wasser gegen den Kloß im Hals und stehen Sie aufrecht, das signalisiert dem Gehirn Sicherheit.

Soforthilfe für den Kopf

Nehmen Sie die Aufregung an, statt sie zu bekämpfen, und deuten Sie das Kribbeln als Energie. Suchen Sie im Publikum ein freundliches Gesicht und sprechen Sie zuerst zu dieser Person.

Ein klarer erster Satz, den Sie auswendig können, gibt Halt für den Start. Danach trägt Sie die Vorbereitung von selbst.

Silke Ziegler-Pierce

Üben Sie Ihren Anfang so oft, dass Sie ihn im Schlaf können. Der sichere Start nimmt dem ganzen Auftritt die Schärfe.

So gehen Sie kurz vorher vor

Bewegen Bauen Sie mit ein paar Schritten oder Ausschütteln die Anspannung ab.

Atmen Atmen Sie langsam aus, länger als Sie einatmen, einige Male.

Fokus Suchen Sie ein wohlwollendes Gesicht und starten Sie mit Ihrem ersten Satz.

Silke Ziegler-Pierce

Wenn Lampenfieber Sie immer wieder ausbremst, üben wir gemeinsam Ihren Auftritt. Buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Häufige Fragen

Was hilft sofort gegen Lampenfieber?

Bewegung baut Anspannung ab, eine lange Ausatmung senkt den Puls, und ein freundliches Gesicht im Publikum gibt Halt.

Ist Lampenfieber schlecht?

Nein. Ein gewisses Maß macht Sie wach und präsent. Erst wenn es zu groß wird, blockiert es.

Kann ich Lampenfieber ganz loswerden?

Ein Rest bleibt und ist sogar nützlich. Ziel ist, es in fokussierte Energie zu verwandeln.

Helfen Atemübungen wirklich?

Ja. Eine ruhige, verlängerte Ausatmung beruhigt das Nervensystem in Sekunden.

Was tun gegen zittrige Hände?

Kurz die Hände ausschütteln, fest auf den Boden stehen und bewusst ausatmen. Meist legt sich das schnell.

Wann lohnt sich Unterstützung?

Wenn Sie Auftritte vermeiden oder die Angst sehr stark bleibt, hilft gezieltes Coaching.